Nahum

1   

Nah 1,2-7      grundtextnah    kommunikativ
[Elb]
2 Ein eifersüchtiger und rächender Gott ist der HERR, ein Rächer ist der HERR und voller Grimm. Rache übt der HERR an seinen Gegnern, und er grollt seinen Feinden.
3 Der HERR ist langsam zum Zorn und groß an Kraft. Doch keinesfalls läßt der HERR ungestraft. Im Sturmwind und im Unwetter ist sein Weg, und Gewölk ist der Staub seiner Füße.
4 Er bedroht das Meer und legt es trocken. Alle Flüsse lässt er versiegen. Es welken Baschan und Karmel, die Blüte des Libanon welkt.
5 Die Berge erbeben vor ihm, und die Hügel zerfließen. Vor seinem Angesicht hebt sich die Erde, das Festland und alle, die darauf wohnen.
6 Wer kann vor seinem Groll bestehen, wer standhalten bei der Glut seines Zorns? Sein Grimm ergießt sich wie Feuer, die Felsen bersten durch ihn.
7 Gut ist der HERR. Er ist ein Zufluchtsort am Tag der Bedrängnis; und er kennt die, die sich bei ihm bergen.
Bedrängnis, Berge, Eifersucht, Feinde, Felsen, Feuer, Flüsse, Geborgenheit, Meer, Rache, Strafe, Sturm, Unwetter, Wind, Zorn, Zuflucht